Leichte 2018: Ein heißes Jahr geht zu Ende

2018 gab es in Marburg starken Regen und viel Hitze. Außerdem hatten die Autofahrer viel Stress.
Seit dem 26. Februar ist die Weidenhäuser Brücke gesperrt. Autos müssen viele Umwege fahren. Morgens und abends kommt es immer wieder zum Stau.
Eine neue Universitätsbibliothek wurde am 30. April eingeweiht. Das riesige Haus steht neben dem Alten Botanischen Garten am Pilgrimstein. Studenten finden dort viele Bücher für ihr Studium.
Ein Unwetter ist am 29. Mai über Marburg gezogen. Starker Regen hat viele Keller überschwemmt. Außerdem sind Teile vom Dach am Schlossberg-Center heruntergefallen.
Danach wurde der Sommer dann richtig heiß. Wochenlang hat es gar nicht mehr geregnet. Bäume, Büsche und Wiesen waren ganz trocken.
Peter Fischer hat am 13. Juni das Marburger Leuchtfeuer bekommen. Er ist Präsident vom Sportverein „Eintracht Frankfurt“. Bei der „Eintracht“ setzt er sich für Vielfalt und Respekt gegenüber allen Menschen ein.
Eine Demonstration zog am 16. Juli durch Marburg. 800 Menschen wollten sich für Flüchtlinge einsetzen. 200 Flüchtlinge sollen nach Marburg kommen.
Im Erwin-Piscator-Haus (EPH) wurde Dr. Richard Laufner am 10. August in den Ruhestand verabschiedet. 18 Jahre lang war er für die Kultur in Marburg verantwortlich. Er hat viele tolle Ideen gehabt.
Auf der Weide wurde am 24. August eine neue Beratungsstelle eröffnet. Sie nennt sich „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB). Behinderte beraten andere Betroffene dort über alle Fragen zu einer Behinderung.
Am 7. September gab es eine große Demonstration gegen Gewalt und Hetze. 7.500 Menschen zogen vom EPH zum Marktplatz. Sie riefen: „Wir sind mehr!“
Seit dem 21. September hat das Hessische Landestheater zwei neue Intendantinnen. Sie heißen Eva Lange und Carola Unser. Sie haben schon einige tolle Theaterstücke auf die Bühne gebracht.
Hessen hat am 28. Oktober einen neuen Landtag gewählt. Für Marburg zieht Dirk Bamberger von der CDU in den Landtag ein. CDU und Grüne bilden auch in den nächsten fünf Jahren zusammen die hessische Landesregierung.
Mitte November hat die Lebenshilfe im EPH Geburtstag gefeiert. 1958 hat Tom Mutters sie in Marburg gegründet. Die Lebenshilfe kümmert sich um Menschen mit einer geistigen Behinderung.
In Marburg fehlen viele bezahlbare Wohnungen. Deshalb möchte die Stadt am Stadtwald oder in Marbach viele neue Häuser bauen. Darüber muss das Stadtparlament bald entscheiden.
Die Bevölkerung soll dabei aber auch mitreden. In Marburg gibt es nämlich eine Bürgerbeteiligung. Sie ist dem Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies sehr wichtig.

* Franz-Josef Hanke
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