Viele tolle Ideen: Richard Laufner geht in Rente

Dr. Richard Laufner geht in Rente. Am Freitag (10. August) war sein letzter Arbeitstag.
18 Jahre lang hat Laufner das Kulturamt der Stadt Marburg geleitet. Davor war er 16 Jahre lang Journalist.
Fast 200 Leute waren zu seiner Abschiedsfeier im Erwin-Piscator-Haus (EPH) gekommen. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies lobte Laufners tolle Ideen. Für Marburg hat er viel getan.
Das EPH und die Waggonhalle hat die Stadt neu gemacht. Das Café Trauma und der Kulturladen KFZ haben neue Räume. Dafür hat Laufner lange gekämpft.
Leute von Kulturzentren sollen im Alter mehr Geld bekommen. Mit dieser Rente für wichtige Kultur-Aktive ist Marburg einmalig in ganz Deutschland. Sie ist eine Idee von Laufner.
1977 hat Laufner das KFZ gegründet. 1998 hat er das erste Stadtfest „Drei Tage Marburg“ (3TM) organisiert. Auch den Grimm-Dich-Pfad quer durch Marburg und das leuchtende Herz am Spiegelslustturm hat er mit ausgeheckt.
Die Ausstellung „Ba-Ta-Clan“ hat er nach Marburg geholt. Das Festprogramm zum Luther-Jahr hat er organisiert. Auch für barrierefreie Räume hat er sich eingesetzt.
Viele weitere Projekte stammen ebenso von ihm. Ohne Laufner wäre Marburg eine andere Stadt. Das hat Spies ganz deutlich gesagt.
Das Kulturamt kriegt bald eine neue Leitung. Viele werden Laufner dann vermissen. Er hat immer sehr viel für die Menschen in Marburg getan.
2022 wird die Stadt Marburg 800 Jahre alt. Dazu möchte Laufner ein großes Fest vorbereiten. Über dieses Versprechen hat sich Spies ganz besonders gefreut.

* Franz-Josef Hanke
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