Bis 15. April: Vorschläge zum Jürgen-Markus-Preis für Inklusion

Die Stadt Marburg vergibt einen Preis für Inklusion. Bis zum 15. April können Interessierte Vorschläge dafür einreichen.
Benannt ist dieser Preis nach Jürgen Markus. Er wurde 1957 in Bad Driburg geboren. Bei einem Unfall hat er 1982 eine Behinderung erlitten.
Danach saß er im Rollstuhl. Er hat die Krüppel-Initiative Marburg (KrIM) und den Verein „FIB“ mitgegründet. Außerdem war er Stadtverordneter der Grünen.
2010 ist Markus mit nur 52 Jahren gestorben. 2012 hat die Stadt Marburg dann zum ersten Mal den Jürge-Markus-Preis vergeben. Seither wird der Preis alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Den Preis können Projekte zur Inklusion von Behinderten bekommen. Dazu erhalten sie Geld. Insgesamt gibt es 20.000 Euro.
Dieses Geld wurde bisher aber fast immer auf mehrere Projekte aufgeteilt. 15.000 Euro hat 2018 der Verein „Freunde des Kunstmuseums“ bekommen. Damit wurde das Museum barrierefrei umgestaltet.
Prämiert werden auch Projekte für Leichte Sprache. Die Bedingungen für die Ausschreibung können Interessierte bei der Stadt erfahren. Im Internet gibt es auch ein Formular dafür unter www.marburg.de/juergen-markus-preis.

* Franz-Josef Hanke
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