Kanzler beim KiJuPa: Olaf Scholz war in Marburg

Scholz

Magdalena Heschel erklärt Olaf Scholz die Arbeit des KiJuPa (Foto: Laura Schiller)

Olaf Scholz war in Marburg. Am 2. Februar hat der Bundeskanzler das KiJuPa besucht.
Vor dem Gespräch mit dem Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) im Erwin-Piscator-Haus war der Kanzler in Marbach bei BioNTech. Da hat er die Fabrik für Corona-Impfstoffe angeschaut. BioNTech-Gründer Ugur Sahin hat ihm alles gezeigt.
In Marburg soll auch noch eine zweite Fabrik von BioNTech entstehen. Sie soll 40 Millionen Euro kosten. Dort werden dann Plasmide hergestellt.
Solche Plasmide braucht man für die Produktion von Impfstoffen. Das hat Sahin dem Bundeskanzler erklärt.
Am Abend war Olaf Scholz dann im Lokschuppen. 150 Menschen aus Marburg durften ihm da Fragen stellen. Die hat Scholz ihnen beantwortet.
Vier Demonstrationen haben an diesem Tag in Marburg stattgefunden. Sie protestierten gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung mit Waffen. Sie alle sind friedlich geblieben.
Am Nachmittag hat das KiJuPa seine Arbeit dem Bundeskanzler vorgestellt. Auch die Kinder und Jugendlichem haben ihm viele Fragen gestellt. Die hat Scholz ihnen beantwortet.
„Er hat mit uns auf Augenhöhe gesprochen.“ Das hat Lasse Wenzel berichtet. Er ist der Vorsitzende vom KiJuPa.
Diskutiert haben die jungen Leute mit Scholz über Bildung und soziale Gerechtigkeit. Ein anderes Thema war der Klimaschutz. Außerdem ging es auch um den Krieg in der Ukraine.
Einigen Fragen ist Scholz ausgewichen. Das hat der Schüler Qays El-Hamdan berichtet. Aber mit den meisten Antworten von Scholz war er zufrieden.
Alle Mitglieder vom KiJuPa lobten die Offenheit von Scholz. Für sie war sein Besuch eine ganz tolle Erfahrung. Dieses Gespräch werden sie wohl nie mehr vergessen.

* Franz-Josef Hanke
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