Heimlich Waffen verkauft: 31-jähriger Marburger muss ins Gefängnis

In Marburg wurde ein 31-jähriger Mann verhaftet. Er hat Waffen verkauft. Das hat er heimlich über das Internet getan.
Ein 18-jähriger Schüler hat bei ihm eine Pistole gekauft. Damit hat der junge Mann am Freitag (22. Juli) beim Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München neun junge Leute erschossen.
Ermittler vom Zoll haben den 31-jährigen Marburger in einem geheimen Forum im Internet gefunden. Sie haben nach einem Maschinengewehr gefragt. Er wollte ihnen so ein Gewehr für 8.500 Euro verkaufen.
Beim Busbahnhof am Hauptbahnhof wollte er den Käufern das Maschinengewehr geben. Da haben ihn Beamte vom Zollfahndungsamt Köln am Dienstag (16. August) verhaftet.
Der Marburger hatte noch mehr Kunden. Er hatte viele weitere Waffen. Eine Kiste mit Gewehren, Pistolen und Munition hat er den Ermittlern gezeigt.
Nun sitzt der Mann im Gefängnis. Seine Freundin ist seit Mittwoch (17. August) wieder frei.
Sie ist auch 31 Jahre alt. Einem 17-jährigen Schüler aus Kassel hatte sie ein Maschinengewehr in einem Gitarrenkoffer gegeben.
Ihr Freund ist arbeitslos. Sein Geld hat er vermutlich mit Waffengeschäften verdient. Dafür muss er jetzt ins Gefängnis. * Franz-Josef Hanke
Abspielen
Möchtest Du diesen Text hören? Du kannst Ihn Dir hier auch vorlesen lassen.

Ein Kommentar zu “Heimlich Waffen verkauft: 31-jähriger Marburger muss ins Gefängnis

  1. Pingback: Mörderischer Marburger: Prozess gegen OEZ-Waffenhändler ab 28. August in München – marburg.news