Demonstration: Marburg will eine weltoffene Stadt sein

3.000 Nenschen sind am Montag (5. Januar) in Marburg auf die Straße gegangen. Damit haben sie ihr Herz für Flüchtlinge aus fremden Ländern gezeigt.
In Dresden gibt es die Gruppe „Pegida“. Sie hat Angst vor Fremden. Vor allem schimpft sie gegen den Islam.
Der Islam ist eine Religion. Ihre Anhänger glauben an Gott und seinen Propheten Mohammed.
Viele von ihnen sind aus fremden Ländern nach Deutschland gekommen. In ihrer Heimat gab es Krieg und Not. In Deutschland wollten sie sicher sein.
Aber jetzt haben sie Angst vor Pegida. Darum fühlen sie sich auch hier nicht willkommen.
Gegen Fremdenfeindlichkeit wehren sich viele Menschen in Deutschland. Sie wollen keine bösen Worte gegen Ausländer hören.
Zwei Studentinnen haben deshalb die Demonstration in Marburg angemeldet. Auf Facebook und Twitter haben sie dazu aufgerufen.
Vor dem Hauptbahnhof sind am Montagabend etwa 2.000 Demonstranten losgegangen. Am Marktplatz vor dem Rathaus waren es dann schon mehr als 3.000 Menschen.
Bei der Demonstration ist auch Oberbürgermeister Egon Vaupel gewesen. Er sprach „für eine weltoffene Stadt“. * Franz-Josef Hanke
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