Arbeit für Arme: Hilde Rektorschek hat einen Preis bekommen

Hilde Rektorschek am Redepult

Hilde Rektorschek bedankte sich im Historischen Saal des Rathauses für den Preis. (Foto: Jürgen Neitzel)

Hilde Rektorschek hat am Freitag das Marburger Leuchtfeuer bekommen. Das ist ein Preis der Stadt Marburg und der Humanistischen Union.
Einmal im Jahr vergeben sie ihn an besonders gute Menschen. Die Preisträger haben sich vorher immer sehr für benachteiligte Mitmenschen eingesetzt.
Hilde Rektorschek hat bei der Marburger Tafel mitgearbeitet. Dort bekommen arme Leute für einen Euro eine ganze Kiste voll Essen.
Außerdem hat sie die Kulturloge Marburg gegründet. Die Kulturloge verschenkt Eintrittskarten zu Konzerten, für das Theater oder andere Veranstaltungen.
Die Leute werden dabei mit Respekt behandelt. Sie müssen keine Bescheide vorlegen. Niemand erfährt von ihrer Armut.
Das hat der Jury gut gefallen. Dafür hat sie Hilde Rektorschek den Preis verliehen.
Der frühere Marburger Theaterintendant hat eine Lobrede auf die Preisträgerin gehalten. Er heißt Ekkehard Dennewitz.
Er findet das Leuchtfeuer genau richtig für Hilde Rektorschek. Sie brennt für ihre gute Sache.
Auch der Oberbürgermeister Egon Vaupel findet das gut. Er freut sich über viele freundliche Menschen in Marburg.
Am Ende der Preisverleihung hat Herr Dennewitz einen Text von Frau Rektorschek vorgelesen. Darin beschreibt sie das Leben von armen Menschen in Marburg.
Zwei Kinder können nie ins Schwimmbad gehen. Ihre Mutter hat nämlich kein Geld für Badeanzüge. * Franz-Josef Hanke
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Möchtest Du diesen Text hören? Du kannst Ihn Dir hier auch vorlesen lassen.

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