Besser für alle: 20 Jahre Behindertenbeirat in Marburg

Der Behindertenbeirat feiert Geburtstag. 2017 wird er 20 Jahre alt. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies hat ihn am Montag (10. Juli) ins Rathaus eingeladen.
„Der ersten Sitzung des Behindertenbeirats am 3. Juli 1997 gingen jahrelange Bemühungen der Behindertenverbände voraus.“ Daran erinnert sich Franz-Josef Visse noch gut. Von Anfang an ist er der Vorsitzende vom Behindertenbeirat.
Der Behindertenbeirat wird von einer Delegiertenversammlung gewählt. Er tagt vierteljährlich.
Er hat Antragsrecht an den Magistrat und Rederecht in den Ausschüssen vomParlament. Er setzt sich für Barrierefreiheit und Inklusion in Marburg ein.
Das tut er in drei Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppe Bau und Verkehr kümmert sich um alle Baumaßnahmen in Marburg. Die Arbeitsgruppe Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher hat Ferienangebote frei gemacht für junge Behinderte.
Für Leichte Sprache in der Stadt setzt sich die AG Leichte Sprache ein. Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen an alle wichtigen Informationen kommen.
Im Internet hat die Stadt Marburg schon mehrere Seiten in Leichter Sprache. Auch wichtige Broschüren sollen für alle verständlich sein. Einladungen und Protokolle vom Behindertenbeirat werden auch schon in Leichter Sprache verschickt.
Inzwischen gilt Marburg als behindertenfreundliche Stadt. Dafür hat der Behindertenbeirat gesorgt. Neben Jo Visse sind auch Carola Ewinkel und Dr. Heinz Willi Bach von Anfang an mit dabei.
Behinderte kennen ihre eigenen Probleme am besten. Im Behindertenbeirat machen sie Vorschläge für niedrige Bordsteinkanten, sprechende Haltestellen oder für Rampen an wichtigen Häusern. So macht der Behindertenbeirat Marburg besser für alle.

* Franz-Josef Hanke
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