Eintracht ist gut: Peter Fischer hat das Leuchtfeuer bekommen

Peter Fischer hat am Mittwoch (13. Juni) das „Marburger Leuchtfeuer“ bekommen. Er ist Präsident von „Eintracht Frankfurt“.
„Eintracht Frankfurt“ ist der größte Sportverein in Hessen. Die Eintracht hat auch eine Fußballmannschaft. In ihr spielen Fußballer aus verschiedenen Ländern.
Von sich aus hat Pewer Fischer klar Stellung gegen Rassismus bezogen. In der Eintracht sind Rassisten unerwünscht. Das gilt auch für Leute von der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD).
Dafür wurde Fischer übel beschimpft. Sein Verein hat ihn aber mit 99 Prozent wieder zum Präsidenten gewählt.
Die Humanistische Union (HU) und die Stadt Marburg haben ihm das „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ gegeben. Sie wünschen sich mutige Menschen im Sport und in der Gesellschaft. Alle sollen für Demokratie und Menschlichkeit eintreten.
Bei der Preisverleihung hat Monika Bunk eine Rede gehalten. Sie ist aktiv in der Jüdischen Gemeinde Marburg.
Sie hat von der Geschichte der Eintracht gesprochen. Bis zur Nazi-Zeit gab es dort viele jüdische Sportler. Schon damals war die Eintracht gegen Rassismus.
Nach dem Ende der Hitler-Diktatur hat die Eintracht diese Tradition erneuert. Rassisten dürfen dort nicht Mitglied sein. Das steht sogar in der Eintracht-Satzung.
Diese Haltung hat Peter Fischer deutlich gemacht. Dafür hat er viel Ärger gekriegt. Aber er bekommt auch viel Anerkennung und Respekt wie beim Marburger Leuchtfeuer.

* Franz-Josef Hanke
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